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Zürich Sehenswürdigkeiten
Üetliberg
Der höchste Punkt der Stadt ist der Üetliberg mit 871 m Höhe. Man erreicht diesen Züricher Hausberg mit der S-Bahn der Linie 10 vom Hauptbahnhof. Züge fahren alle 30 Minuten. Aus 450 m über der Stadt hat man einen gigantischen Blick über ganz Zürich, das malerische ländliche Umland und die über 3.000 m hohen Alpen.
Wer nicht ganz so weit hinauf will, dem sei die UBS-Polybahn empfohlen. Diese uralte Zahnradbahn fährt direkt vom Central (ca. 500 m östlich des Hauptbahnhofes) auf die Polyterrasse, wo sich Universitätsinstitute befinden. Von dort aus kann man in aller Ruhe den Blick auf die Stadt genießen.
Limmat
Zürich hat eine sehr schöne Altstadt und ein Zentrum, das an manche italienische oder französische Stadt am Mittelmeer erinnert. Links und rechts der Limmat zwischen Zürichsee und Hauptbahnhof spielt sich sowohl tagsüber als auch abends das Zürcher Leben ab.
Einen traumhaften Blick auf die Limmat und die Altstadt hat man, wenn man zum Lindenhof hinaufläuft. Dort findet man sich in einem malerischen kleinen Park direkt über der Limmat wieder. Von dort aus sieht man direkt über zahlreiche Häuser hinweg. Mit zahlreichen Bänken im Schatten bietet dieser kleine Park auch eine schöne Erholungsmöglichkeit, wenn die Beine vom vielen Laufen schmerzen.
Zürichsee
Wer sich eine Rundfahrt über den Zürichsee gönnt (Abfahrt direkt am See) wird mit einem herrlichen Blick auf die Seeufer, die Berge im Süden und die Stadt im Norden belohnt. Man kann Zürich auch vom Fluss aus erkunden, indem man eine kleine Limmatfahrt bucht.
Der Zürichsee liegt südöstlich von Zürich in den Kantonen Zürich, St. Gallen und Schwyz. Er hat die Form einer Banane. Er ist bis Rapperswil-Jona rund 28 km lang und an der breitesten Stelle zwischen Stäfa und Richterswil 3,85 km breit. Die Uferlänge beträgt 87,6 km. Das Seewasser hat Trinkwasserqualität.
St. Peter Kirche
St. Peter ist die älteste Pfarrkirche Zürichs. Man kann den Turm über Treppen erklimmen und wird mit einem prächtigen Ausblick über die Stadt belohnt.
Das Ziffernblatt hat einen Durchmesser von 8,70 Metern und ist damit das größte Europas.
Fraumünster
Diese schöne Kirche stammt aus dem 9. Jahrhundert und war ursprünglich eine Benedektiner Abtei. Ihre größten Attraktionen sind die fünf Kirchenglasfenster aus dem 20. Jahrhundert im Chor, die von Marc Chagall stammen (1970). Diese Glaskunstwerke kann man im Morgenlicht am besten sehen.
Der Rest der Kirche ist überwiegend gotisch, obgleich der Chor romanisch ist. Der Ort wurde ursprünglich vom Enkel Charlemagnes, dem deutschen König Ludwig, 853 gestiftet und wurde später zur Kirche des Klosters der Zürcher Edelfrauen.
Streetparade
Ein Höhepunkt ganz anderer Art ist die alljährlich im August stattfindende Streetparade, zu der sich zumeist jugendliche Techno-Freunde aus der ganzen Welt einfinden und die Stadt mit ihrem bunten und sehr lauten Treiben beglücken.
Großmünster
Die Doppeltürme dieser attraktiven Kathedrale (die größte in Zürich und ein Symbol der Stadt) liegen an dem Fluss Limmat und werden von der Rathausbrücke aus am besten gesehen. Ursprünglich von Karl dem Großen gestiftet, stammen Teile der Kathedrale aus dem 11. und 13. Jahrhundert.
Vom Großmünster sieht man nicht nur die Altstadt, sondern man hat auch einen wunderbaren Überblick über die Stadtgrenzen von Zürich, den Zürichsee und bei klarer Sicht sogar auf 3.000 Meter hohen Berge im Hintergrund des Sees. Neue archäologische Entdeckungen deuten die Existenz eines römischen Friedhofs unter der Kirche an. Es gibt Reste eines romanischen Klosters, eine Statue des 12. Jahrhunderts und ein buntes Kirchenfensterglas in dem Chor von Augusto Giacometti.
Zunfthaus zur Meisen
Das Zunfthaus zur Meisen, gegenüber dem Fraumünster, beherbergt Ausstellungen von schweizerischer und chinesischer Keramik und Porzellan des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude selbst, 1757 erbaut, ist barock und gilt als das schönste aller Züricher Zunfthäuser.
Die eleganten Rokoko-Galerien bilden die perfekte Kulisse für die wunderschön verzierten Porzellanfigürchen, die in Kilchberg-Schooren, Zürich und anderen Porzellan- und Keramikfabriken produziert wurden.
Schweizerisches Landesmuseum
Das Schweizerische Landesmuseum liegt zwischen dem Hauptbahnhof und den Flüssen Limmat und Sihl und hat die Rolle des Dachbodens der Nation für über ein Jahrhundert erfüllt.
Spezielle Ausstellungen in diesem schlossähnlichen Museum ergänzen die Dauerausstellung von kulturgeschichtlichen Errungenschaften der Schweiz, wie Skulpturen, Waffen, Fahnen, Uhren, Werkzeuge, Spielwaren und prähistorische Gegenstände.
Kunsthaus
Das Kunsthaus ist die wichtigste Kunstgalerie der Stadt und besitzt eine Sammlung von Malereien und Skulpturen von schweizerischen und internationalen Künstlern sowohl des Mittelalters als auch des 19. und 20. Jahrhunderts.
Zwei von Monets Wasserlilien-Gemälden, die größte Werkgruppe mit Bildern von Edvard Munch sowie zahlreiche Kunstwerke von Füssli und Hodler können hier besichtigt werden.
Auch wichtige Kunstwerke des Expressionismus, Fotographien und Skulpturen von Alberto Giacometti als auch eine wichtige Bibliothek befinden sich in dieser bedeutenden Galerie.









